Der Fallschirmsportclub Trier e. V. besteht zurzeit aus circa 70 aktiven und 15 nicht aktiven Mitgliedern. Unsere Mitglieder setzen sich aus allen Altersgruppen und aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen zusammen. In unseren Reihen finden sich alte und junge Springer, Frauen und Männer, Deutsche, Amerikaner und Luxemburger. Uns alle eint die gleiche Passion: die Freude am Fallschirmspringen.

Der FSC Trier ist seit Jahrzehnten eng mit der Region Trier verbunden. Gegründet wurde der heutige Fallschirmsportclub Trier e.V. im Juli 1975 noch auf dem alten Flugplatz in Trier-Euren als "Fallschirmsportgruppe im Fliegerclub Trier" (neben der "Ballonsportgruppe im Fliegerclub Trier" und der "Modellfluggruppe im Fliegerclub Trier") als Untergruppe des Fliegerclub Trier. Man kaufte zwei Fallschirmsysteme und rüstete eine Cessna 172 "Reims Rocket" zur Absetzmaschine um.

Mangels Sprunggelände in Trier-Euren wurden die ersten Absprünge beim FSC Saar im September und Oktober 1975 in Saarlouis durchgeführt. Im Jahre 1976 schloss man sich der FSG Heeresflugplatz Mendig, dessen 1. Vorsitzender und Gründer der Referent für Fallschirmsport des Landes Rheinland-Pfalz im DAeC, Herbert Dressler, war, auf dem gleichnamigen Heeresflugplatz in Mendig an. Dieser Verein hatte nämlich das, was die Trierer Springer nicht hatten, ein zugelassenes Sprunggelände. Dafür fehlte dem Springerclub Mendig, was wiederum die Trierer zu bieten hatten, eine Absetzmaschine. Von dieser Zusammenarbeit profitierten die sich im Aufbau befindlichen Vereine erheblich, denn von nun an, verfügte man gleichzeitig auch über einen größeren Pool an Fallschirmsprunglehrer und Fallschirmen.

Mit dem Umzug des Flugplatzes Trier von Euren nach Föhren konnte dort auch erstmals die Genehmigung zur Betriebsart "Fallschirmspringen" erworben werden. Die Männer der ersten Stunde waren Ernst Rech, Hans Kredinger, Roman Ebner, Herbert Schneider, Wolfgang Junkes, Klaus Schneider, Bernd Gressnich und Klaus Reuter.

Nachdem die Fallschirmsportgruppe mittlerweile auch die eigene Ausbildungsgenehmigung und Klaus Reuter die "Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Fallschirmspringern" erworben hatte, fand ab April 1979 der erste, eigene Ausbildungslehrgang statt.

Nach der Loslösung vom Fliegerclub und Gründung des eigenen Vereins im Jahre 1982 erwarb der Verein unter dem 1.Vorsitzenden Wolfgang Junkes auch sein erstes, eigenes Flugzeug.

Egal ob Flugplatz-, Dorf- oder Winzerfest, Wohltätigkeitsveranstaltung, Stadioneröffnung, oder sonstige sportliche oder kulturelle Veranstaltung, der Fallschirmsportclub Trier e. V. war und ist stets auf Nachfrage oder Einladung bei diversen Veranstaltungen durch Außenlandungen bzw. Demosprünge in Erscheinung getreten und hat dadurch für den Fallschirmsport und die Region geworben.

Im Gegensatz zu den rein kommerziellen Sprungplätzen, haben bei uns das Vereinsleben und das soziale Miteinander einen hohen Stellenwert. Mit dem Ende des Sprungbetriebes endet bei uns nicht der Sprungtag, wir lassen diesen häufig beim gemeinsamen Grillen und einem Bier am Lagerfeuer oder im Clubraum ausklingen. Das freiwillige und ehrenamtliche Engagement unserer Vereinsmitglieder hat uns geholfen, an vielen interessanten sportlichen Veranstaltungen teilzunehmen oder diese zu organisieren. In der Vergangenheit gehörten dazu mehrere Zielsprungwettbewerbe auf internationalem Niveau am Flugplatz in Trier-Föhren, ein Sprunglager auf der Ostseeinsel Usedom, die Teilnahme an Sprunglagern in Polen und Litauen, sowie eine langjährige Partnerschaft mit dem Fallschirmsportclub Moskau. In jüngster Zeit erfolgte eine regelmäßige Teilnahme am Sprunglager des FSC Münster auf der Insel Borkum oder die Organisation eines vereinseigenen Formationsspringens aus zwei Maschinen am Flugplatz in Trier-Föhren. Veranstaltungen dieser Art  brachten allen Vereinsmitgliedern interessante, neue Kontakte und eine Erweiterung ihres sportlichen Erfahrungsschatzes. Eine der jüngsten Partnerschaften des FSC Trier ist die Verbindung mit dem im luxemburgischen Wiltz beheimateten Cercle Para Luxembourg. Mit diesem Verein hatten wir in den vergangenen Jahren eine Reihe von gemeinsamen Sprunglagern in Trier und Wiltz organisiert. Diese und eine Vielzahl anderer gemeinsamer Veranstaltungen, die oft auch die kompletten Familien oder die Partner mit einbezogen, schufen spezielle Bande innerhalb unseres Vereins, die wir regelmäßig und auch sehr bewusst pflegen. So blieben etliche unserer Mitglieder dem FSC Trier treu, auch wenn sie die eigene berufliche oder private Entwicklung nach Frankfurt am Main, in den Kölner Raum, nach Mecklenburg-Vorpommern oder gar in die Schweiz führten.
Die Mitgliederzahl durchbrach  im Jahr 2013 zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die Zahl von 60 Springern, dieser erfreuliche Zuwachs förderte auch das sportliche Potenzial des Vereins. So war es im Oktober 2013 erstmals möglich, aus Vereinsmitgliedern eine 8-er Formation in den Himmel über Trier-Föhren zu platzieren. Der springerische Zuwachs verjüngte überdies den FSC Trier, was ihm auch neue Fallschirmsportdisziplinen wie Freefly oder Wingsuit bescherte.

Wer sich der Herausforderung des Fallschirmspringens in einer interessanten, aber trotzdem entspannten und erholsamen Atmosphäre widmen möchte, ist bei uns genau richtig. Wer sich darüber hinaus auch noch selber in die notwendige Vereinsaktivitäten einbringen möchte, wird von uns mit offenen Armen empfangen.

Aber auch der spontan auftauchende Gastspringer ist uns stets herzlich willkommen.